bpc – ein best practice center für ein hautverträglichkeitsorientiertes Friseurwesen …
bpc – das ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Oberhausen und Aachen, deren Mitglieder Friseure sind, die sich am Gesundheitswesen orientieren und sich als Cosmeceuticer als Ergänzung zum Gesundheitssystem spezialisieren und sich ergänzend zur Handwerksorganisation des Friseurwesens selbst staatlich anerkannt organisieren.
Der bpc e.V. ist mit der bpc specialties GmbH verbunden – eine Forschungs- & Entwicklungsinstitution rund um die Erkenntnisse biomimetischer – also der Natur nachempfundenen Wirkweisen auf Basis von Biopolymeren. Die bpc Institutionen arbeiten somit innovative, salonprofessionelle Konzepte aus, die dem Main-Stream-Markt um 5-7 Jahre voraus sind. Hierbei konzentrieren sich die Friseure auf eine Schnittstelle zwischen dem Friseurwesen und dem Gesundheitswesen, der sogenannten Cosmeceutic. Hierbei agieren die Friseure des bpc e.V. als Bindeglied zum Gesundheitswesen, was Haut und Haarprobleme betrifft. Diese Friseure – die Cosmeceuticer – werden durch den bpc e.V. speziell auf Hochschulniveau ausgebildet. Die Cosmeceutic ist somit ein Spezialisierungsgebiet im Friseurwesen.
Durch den bpc e.V. geschieht dies in einer staatlich anerkannten und organisierten Form. Wie es zum bpc e.V. kam, erklärt folgende Historie:
Historie des organisierten Friseurhandwerks …
Seit ca. 1900 gibt es das organisierte Friseurhandwerk. Der Hauptgrund für die Organisation des Handwerks in Innungen und später Handwerkskammern war die Sorge um die Qualität der Ausbildung und der handwerklichen Leistungen. Im 19. Jahrhundert wurde in Deutschland die Gewerbefreiheit eingeführt. Dadurch konnte praktisch jeder ein Handwerk ausüben, ohne einer Zunft oder Innung anzugehören. Das führte damals nach Ansicht von Politik und Handwerk zu Problemen:
- Die Zahl der ordentlich ausgebildeten Fachkräfte ging zurück.
- Die Qualität von Waren und Dienstleistungen litt.
- Die Ausbildung von Lehrlingen war oft unzureichend oder fand teilweise gar nicht mehr statt.
- Es fehlte eine Selbstverwaltung des Handwerks, die Standards überwachen konnte.
Deshalb schuf das Handwerkergesetz von 1897 die Grundlage für Innungen und Handwerkskammern (heute Handwerksordnung – HWO).
Überraschenderweise bestehen die beschriebenen Probleme in der Gegenwart heute wieder …
Speziell im Friseurhandwerk …
- niedrige Ausbildungsvergütungen,
- vergleichsweise geringe Einkommen,
- hohe Abgaben- und Betriebskosten,
- starker Preiswettbewerb,
- Nachwuchsmangel.
Das ist eine interessante Beobachtung. Historisch wurden die Handwerkskammern und Innungen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet, weil man Probleme wie Qualitätsverlust, Fachkräftemangel, mangelnde Ausbildung und einen Preisverfall durch unzureichend qualifizierte Anbieter sah.
Wenn viele Friseure heute ähnliche Probleme wahrnehmen, liegt das vermutlich an mehreren Entwicklungen:
Früher waren Innungen ein zentraler Bestandteil des Berufslebens. Heute ist die Mitgliedschaft in einer Innung freiwillig, und viele Betriebe sind nicht organisiert. Dadurch sinkt der Einfluss der Innungen auf Qualitätsstandards und Nachwuchsförderung. Gegenwärtig (Stand 2026) beträgt der Organisationsgrad der Friseurhandwerks ca. 18%.
Dadurch entstehen tatsächlich wieder Erscheinungen, die den Diskussionen um 1890 in vielen Punkten ähneln: Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung, Qualitätsunterschiede im Markt und wirtschaftlicher Druck auf qualifizierte Meisterbetriebe.
Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Um 1897 fehlten vor allem organisatorische Strukturen. Heute existieren diese Strukturen bereits. Die Ursachen liegen eher in wirtschaftlichen, demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen als in einem Fehlen von Innungen oder Handwerkskammern.
Handlungsbedarf …
Wenn dieselben Probleme wieder vorständig werden und zwar auf Basis der früher geschaffenen Lösungen für die Probleme, zeigt an, dass die einst geschaffenen Maßnahmen nicht mehr hinreichend sind.
Im Generellen gibt es bei jeder Art von Problemen immer 2 Möglichkeiten:
- Man erhält Hilfe von außen.
- Man hilft sich von innen heraus.
Warum bpc e.V.?
Zweiteres ist auf die bpc als eingetragener Verein (e.V.) zutreffend. Als Körperschaft des privaten Rechts ist die bpc ein freiwilliger Zusammenschluss von Friseuren, die eine ganz bestimmte Spezialisierung anstreben: Annäherung des Friseuer-Wesens an das Gesundheitswesen.
Friseure & das Gesundheitswesen …
Insbesondere im Bereich der Dermatologie ist gegenwärtig eine Unterversorgung bezüglich terminlicher Zugänge zum Ärztewesen auffällig. Somit wird nach Alternativen gesucht, um das Gesundheitssystem – wenn möglich und regulatorisch tragbar – zu entlasten.
Hierzu gibt es tatsächlich einige und hinreichende Möglichkeiten:
- TRGS 530 – Hautschutz, Umgang mit Gefahrstoffen:
- TRGS 530 – Abschnitt 8 Früherkennung von Hauterkrankungen
- EU Kosmetikverordnung: Anwendung kosmetischer Mittel Keine Anwendung auf verletzter/erkrankter Haut.
- IfSG – Infektionsschutz: Keine Behandlung bei Verdacht auf infektiöse Hauterkrankungen.
Friseure müssen demnach dazu in der Lage sein, Hautauffälligkeiten, Hautprobleme und Hautanomalien zu erkennen.
Eben bei diese Erkennung hilft bpc mit einer konsequenten und nachhaltigen Schulung seiner Mitglieder. Der Friseur als Mitglied lernt das Organ Haut und das Haar als Anhangsgebilde deutlich tiefgründiger kennen, als es über die reine Gesellenprüfungsausbildung und Meisterausbildung gegeben ist. Er lernt die Abgrenzung zum Medin bzw. Heilwesen / Heilberufe scharf und detailliert kennen, um bei Bedarf die Kunden gezielt an das medizinische Wesen und das Wesen der Heilberufe weiterzuleiten. Weiterhin wird ihm ein tiefes und detailliertes Wissen Um Cosmeceuticals vermittelt, um im Rahmen der Möglichkeiten von Cosmeceuticals schnell Hilfe zu leisten.
Was sind Cosmeceiticals?
Cosmeceuticals sind Hautpflegeprodukte, die eine Art Brücke zwischen Kosmetik und Arzneimitteln bilden. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern cosmetics (Kosmetik) und pharmaceuticals (Arzneimittel) zusammen.
Typischerweise enthalten Cosmeceuticals biologisch aktive Wirkstoffe in höheren Konzentrationen als herkömmliche Kosmetik. Sie sollen nicht nur pflegen, sondern gezielt Hautprobleme beeinflussen.
Typische Hautprobleme sind:
- Hautalterung
- Pigmentflecken
- Akne
- Neurodermitis
- Psoriasis
- Kontraktekzeme
- Unreine Haut
- Feuchtigkeitsmangel
Cosmeceuticals sind rechtlich Kosmetikprodukte und keine Medikamente. Sie können zwar wissenschaftlich untersuchte Wirkstoffe enthalten, dürfen aber keine Heilversprechen wie Arzneimittel machen – also das perfekte Übergangswerkzeug für speziell auf das Hautgesundheitswesen hin ausgebildete Friseure.
Was bietet bpc e.V. im Speziellen?
Webinare …
Wöchentlich – jeweils montags um 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr finden Vorlesungen rund um das Thema Haut und Haar sowie Hautkrankheiten statt. Darüber hinaus werden weiterhin Themen zur Förderung der Sozial- und Selbstkompetenz angegangen, um im Gesamten – über die Fachkompetenz hinaus – die Handlungskompetenz der Friseure zu fördern. Die Vorlesungen sind nicht nur für die Mitglieder als Friseurunternehmer vorgesehen, sondern auch für die gesamte Belegschaft.
Die Vorlesungen finden unter folgendem link statt: https://hoersaal.bpcev.de.
bpc Cosmeceuticals …
Die bpc stellt kostenpflichtig Ihren Mitgliedern Cosmeceuticals für den Friseuralltag bereit, mit denen 80% der alltäglichen Pflegedienstleistungsfaktoren dargestellt werden können. Es handelt sich speziell um multifunktionale Präparate, um mit einem möglichst5 kleinen Sortiment möglichst viele Dienstleistungsbereiche abdecken zu können.
Die Präparate sind beziehbar über den Link: https://bpcev.de/shop.
KI-Unterstützung …
Die bpc unterhält eine eigene KI auf Notion-Basis, welche als digitaler Mitarbeiter (Agent) jedem Mitglied kostenpflichtig (einmalige Zahlung zum Eintritt) zur Verfügung steht. Link: AIme – die fachspezifische KI der bpc … – bpc e.V.
Ziele des bpc e.V.
Die bpc e.V. hat das Ziel, sich aus einer Vereinsstruktur hin in eine berufsspezifischen Verband zu entwickeln und als Verband Teil des organisierten Friseurwesens als Schnittstelle zum Gesundheitswesens zu werden.
Für Interessenten
Bei Interesse gern einen Termin für nähere Infos anfordern unter der WhatsApp-Nummer: +4917631419505 oder via Mail Kontakt aufnehmen: obr@bpcev.de.






